Liebe Eltern,

ich hoffe, Sie hatten trotz widriger Umstände angenehme und erholsame Ostertage und konnten die Sonne genießen.

Wie Sie mit Sicherheit der Presse entnommen haben, gibt es nun konkrete Pläne zur schrittweisen Wiedereröffnung der Schulen. Sie soll jahrgangsweise und in wöchentlichen Stufen erfolgen. Wie genau das aussehen wird, darüber gibt es noch keine konkreten Angaben.
Für die Grundschulen festgelegt ist aber, dass ab dem 4. Mai erstmal nur die Kinder der 6. Klassen in die Schule zurückkehren werden. Unter welchen Bedingungen, in welcher Gruppengröße etc. das geschehen wird, welche Fächer unterrichtet werden sollen, wie der Unterrichtsumfang aussehen wird, darüber haben wir noch keine Informationen. Uns ist in Aussicht gestellt, dass es zeitnah weitere Präzisierungen bezüglich von Organisationsmodellen des Unterrichts, der Stundentafel, des Schulmittagessens, der Pausenzeiten etc. geben wird.
Klargestellt ist aber jetzt schon, dass kleinere Lerngruppen gebildet werden, um den Mindestabstand zu gewährleisten und dass die Öffnung nur den Unterricht betreffen wird und somit eine außerunterrichtliche und ergänzende Förderung im Ganztagsbetrieb nicht stattfinden wird.
Die nächsten zwei Wochen sollen dazu genutzt werden, Vorkehrungen bezüglich der notwendigen Hygiene zu treffen.

Die Notbetreuung wird fortgesetzt werden. Erstmal sind die berechtigten Berufs- und Bedarfsgruppen um das pädagogische Personal an Schulen generell ausgeweitet worden.
Sofern Sie eine Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen und ihr Kind noch nicht angemeldet ist, wäre es für die Einsatzplanung des Personals sehr hilfreich, wenn Sie mindestens einen Tag vorher unter Vorlage der Eigenerklärung die Notwendigkeit der Notbetreuung anmelden würden.
Auch die Versorgung mit Unterrichtsmaterial und die Unterstützung ihrer Kinder durch die Lehrkräfte bleiben weiter bestehen.

Es gibt Informationen über das Vorgehen bei Risikoschülerinnen und Risikoschüler. In einem uns heute von Herrn Blume (Leiter der Abteilung l der der Senatsverwaltung für Bildung) zugeschickten Schreiben heißt es:

„Risikoschülerinnen und Risikoschüler haben aufgrund von speziellen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko bei einer „Covid-19-Infektion“. Dieses Risiko kann nur von den Erziehungsberechtigten in Absprache mit den behandelnden Ärzten eingeschätzt werden. Bei Glaubhaftmachung gegenüber der Schule kann bis auf Weiteres das Lernen zu Hause erfolgen. Das gilt auch, wenn eine andere im Haushalt lebende Person eine entsprechende Erkrankung hat.“

Soweit die Lage, wie sie sich heute darstellt. Natürlich informieren wir Sie umgehend, sobald es Neuigkeiten gibt.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie weiterhin viel Durchhaltevermögen und ein schönes Frühlingswochenende.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Claudia Buchert – Schulleiterin