E twa 1990 stellte sich heraus, dass die Adolf-Glaßbrenner-Schule die vielen Schüler nicht mehr fassen konnte. Zu diesem Zeitpunkt war Detlev Blankenburg dort Schulleiter. Einige Kinder mit Förderbedarf wurden dort beschult. Nun gab es Kolleginnen und Kollegen, die die Inklusion weiter ausbauen wollten und andere, die sich inklusives Arbeiten nicht zutrauten. So kam es zu einer Spaltung des Kollegiums. Der Schulleiter und ein Teil des Kollegiums entschieden sich für das Modell Integration, was man heute Inklusion nennt. In unserem jetzigen Gebäude befand sich damals eine Sonderschule, die aber nur noch einen kleinen Teil der Räume benötigte. So zog die neue Schule dort ein. Nach ausführlichen Beratungen im Kollegium wurde beschlossen, dass die Schule nach der Berliner Malerin Charlotte Salomon benannt werden sollte. Die Namensgebungsfeier fand im Oktober 1991 unter Beisein von Paula Salomon-Lindberg, Charlottes Stiefmutter, statt.
Es entstand, eine Schule, in der seither Integration und Inklusion gelebt wird.

Seit 2016 ist sie eine inklusive Schwerpunktschule – eine Schule gegen Ausgrenzung und eine Schule, die das Lebenswerk der im Alter von 26 Jahren in Auschwitz ermordeten Malerin alljährlich würdigt.

Im Oktober 2016 haben wir das 25jährige Bestehen unserer Schule mit einem Fest gefeiert.