Am Dienstag, dem 1. Oktober, wird Tana Ross in unserer Schule zu Gast sein.

Seit Februar beschäftigt sich die Charlotte-Salomon-Arbeitsgemeinschaft mit Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden, aber überlebten. Tana Ross überlebte als Kind das Lager Theresienstadt, verbrachte nach Kriegsende ihre Kindheit und Jugend in Schweden und ging als junge Frau nach Amerika. Jahrzehntelang konnte sie über ihre Vergangenheit nicht sprechen. Darüber erzählt ihr Film „Silence“ aus dem Jahr 1998.

Wir haben den Film betrachtet, darüber mit Christine Raiser-Süchting von der Initiative Stolpersteine Yorckstraße 60 gesprochen und das Haus besucht, in dem Tanas Verwandte vor ihrer Deportation gewohnt haben.

Zweimal schon hat sie unsere Schule in den letzten Jahren besucht, Fragen von Schülerinnen und Schülern beantwortet und den beeindruckenden Film „Silence“ über ihre frühe Lebensgeschichte gezeigt. In Zeichnung, Malerei und Gespräch haben wir uns mit ihrer Lebensgeschichte auseinandergesetzt. Wir haben darüber nachgedacht, was heute alles anders ist.

Die diesjährige Charlotte-Salomon-Arbeitsgemeinschaft bereitet den Besuch vor und lädt interessierte Kinder und Erwachsene ein. Wir zeigen Zeichnungen und Aquarelle, tragen Texte vor und sind mit Tana im Gespräch. Auch der Film „Silence“ wird gezeigt.